{"id":2294,"date":"2022-06-16T14:33:45","date_gmt":"2022-06-16T12:33:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/wp2\/?p=2294"},"modified":"2022-09-01T19:01:44","modified_gmt":"2022-09-01T17:01:44","slug":"luganer-see-vom-monte-bre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/foto.refro.at\/?p=2294","title":{"rendered":"Luganer See vom Monte Br\u00e8"},"content":{"rendered":"<p>Einfach herrlich \u2013 Marke Sehnsuchtsort!<\/p>\n<p>Es gibt viele Orte, die erschlie\u00dfen sich erst in voller Sch\u00f6nheit nach l\u00e4ngerem Betrachten in aller Ruhe und Stille. Da muss man sich auch gar nicht mehr wirklich physisch am Ort selbst befinden. Es reicht z.B. das Betrachten des Mai-Kalenderblattes. Zugegeben, bei mir ist das ein Foto von stattlicher Dimension, Teil des diesj\u00e4hrigen 2022er-Panoramakalenders. Und der befindet sich an einem stillen \u00d6rtchen. Zeit genug also, jeden Tag in aller Ruhe die Aussicht zu genie\u00dfen \u2013 jeden Tag auf\u2018s Neue, und das einen ganzen Monat lang &#x1f609;.<br \/>\nKomischerweise habe ich jetzt viel mehr Muse, diese wundervolle Landschaft und Aussicht auf den <em>Luganersee<\/em> zu bewundern. Vor unserem Urlaub im oberitalienischen Seengebiet wollten wir eigentlich unsere Zelte im <em>Tessin<\/em> aufschlagen. Wer dann aber die Preisliste der Quartiere in der <em>Schweiz<\/em> f\u00fcr einen 14-t\u00e4gigen Urlaub grob \u00fcberschl\u00e4gt, kommt schnell zum Entschluss, sich nach Alternativen umzusehen. Wir geh\u00f6ren nicht zur armutsgef\u00e4hrdeten Bev\u00f6lkerungsschicht in \u00d6sterreich, aber wenn ich in Italien zwei Urlaube inklusive Besichtigungsprogramm, Kultur und gehobenen Abendessen zum Preis f\u00fcr ein schweizerisches Standardzimmer mit Fr\u00fchst\u00fcck bekomme, dann m\u00fcssen meine Frau und ich nicht zweimal \u00fcberlegen, wo wir unsere Unterkunft beziehen. Egal, das ist eine andere Geschichte und sie sei ggf. an anderer Stelle weitererz\u00e4hlt. Jedenfalls ist der Hausberg von <em>Lugano<\/em>, der <a href=\"https:\/\/www.myswitzerland.com\/de-at\/erlebnisse\/monte-bre\/\"><em>Monte Br\u00e8<\/em><\/a>, bei der Urlaubsplanung ein Pflichtbesuch in dieser Region.<\/p>\n<p>Es ist schon eine besondere Aussicht, die sich dem Besucher hier auf 925 m Seeh\u00f6he bietet, nachdem die H\u00f6henarbeit von der Standseilbahn auf den <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monte_Br%C3%A8\">Monte Br\u00e8<\/a><\/em> erledigt wurde. Im letzten Sommer war das mit Maske, sommerlichen Temperaturen und prallvoll gef\u00fcllten, stickigen Wagons auch kein Honigschlecken \u2013 trotzdem aber waren wir froh, \u00fcberhaupt verreisen zu k\u00f6nnen! Seit 1912 erreicht die Bahn in 2 Abschnitten den sonnenreichsten Berg der <em>Schweiz<\/em>. und bietet im unteren Abschnitt eine sch\u00f6ne Aussicht auf\u00a0 den gege\u00fcberliegenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monte_San_Salvatore\"><em>Monte San Salvatore<\/em><\/a>.<br \/>\nVom <em>\u201eItalienischen Balkon\u201c<\/em> im Osten \u00fcber den <em>Seedamm von Melide<\/em> zum zweiten Hausberg der <em>Luganer<\/em>, dem Zuckerhut-\u00e4hnlichen <em>Monte San Salvatore<\/em> zu den im Westen gelegenen <em>Walliser Alpen<\/em>.<br \/>\nGrandioses Panorama \u2013 am besten bei einem k\u00fchlen Blonden und\/oder Espresso von der Terrasse des <em>Ristorante Vetta<\/em> genossen, bevor wir uns an den Abstieg zur\u00fcck und hinunter nach <em>Lugano<\/em> machen. Ich dachte, dass ein direkter Weg an der Westflanke nach unten f\u00fchrt, doch weit gefehlt! Alle Wege f\u00fchren \u00fcber das \u00d6rtchen <em>Br\u00e8<\/em> und dem anschlie\u00dfend durch den schattigen Wald verlaufenden <em>Sentiero Nevaca<\/em>. Gut die H\u00e4lfte der H\u00f6henmeter runter zum See muss dann aber leider \u00fcber Treppen und Stiegen \u201egefressen\u201c werden, welche die Serpentinenstrasse am Westhang abk\u00fcrzen. Ein \u201eStrassenhatscher\u201c w\u00fcrden wir bei uns titulieren, kein wirklich romantischer Weg, zumal von hier aus bereits gut ersichtlich ist, dass <em>Lugano<\/em> als Stadt zur Besichtigung wenig Anreize offerieren kann.<\/p>\n<p>Von der zentral gelegenen Tiefgarage beim Kongresshaus geht es durch den Park der <em>Villa Ciani<\/em> und zur im Park der <em>Piazza Indipendenza<\/em> gegen\u00fcberliegenden Skulptur des <em>Eros Bendato<\/em>, dessen bandagierter Kopf des griechischen Liebesgottes die Inhaftierung von W\u00fcnschen und Ideen symbolisieren soll. Der Uferpromenade entlang weiter zu Luganos zentral gelegenem Hauptplatz, der <em>Piazza Riforma<\/em>, drehen wir eine Schleife durch die verwinkelte, kleine Altstadt zur\u00fcck zum Ausgangspunkt. Denn zum Abendlicht sollte der Sonnenuntergang vom <em>Monte San Salvatore<\/em> aus gesehen am Programm stehen.<br \/>\nSch\u00f6n bl\u00f6d schauen wir dann aber gemeinsam mit etwa zehn anderen Touristen, als wir um 18:15h vor den verschlossenen T\u00fcren der Talstation der Standseilbahn stehen und starren ungl\u00e4ubig auf das Schild, welches uns verk\u00fcndet, dass in der ersten Juliwoche eben um 18 Uhr bereits Betriebsende ist \u2013 chiuso e finito, \u00e8 cos\u00ec semplice!<\/p>\n<p>Dies gemeinsam mit der Tatsache, dass eine Stunde vorher eine Taube an der <em>Piazza Riforma<\/em> meine liebe Renate von oben \u201ebegl\u00fcckte\u201c, l\u00e4sst uns also nur bedingt positiv an <em>Lugano<\/em> zur\u00fcckblicken. Da braucht\u2019s dann wieder die Erinnerung an einen Sehnsuchtsort \u2013 wie eben jene der Marke \u201ePanoramabild Monte Br\u00e8\u201c &#x1f60a; Welch\u2018 ein Gl\u00fcck \u2013 Addio Svizzera!<\/p>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-2294-1\" width=\"640\" height=\"360\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/videos\/LuganerSee01.mp4?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/videos\/LuganerSee01.mp4\">http:\/\/www.refro.at\/refroto\/videos\/LuganerSee01.mp4<\/a><\/video><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfach herrlich \u2013 Marke Sehnsuchtsort! Es gibt viele Orte, die erschlie\u00dfen sich erst in voller Sch\u00f6nheit nach l\u00e4ngerem Betrachten in aller Ruhe und Stille. 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