{"id":2490,"date":"2023-05-19T16:45:06","date_gmt":"2023-05-19T14:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/foto.refro.at\/?p=2490"},"modified":"2023-08-27T17:03:55","modified_gmt":"2023-08-27T15:03:55","slug":"trieste-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/foto.refro.at\/?p=2490","title":{"rendered":"Trieste (2014)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/?page_id=781#triest-i\">Triest-Bilder-Gallerie<\/a>\u00a0bzw. <a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/?page_id=781#triest-iii-miramare-opicina\"><em>Triest<\/em>-Umgebung<\/a> (<em>Miramare<\/em>, <em>Opicina<\/em> &amp; <em>Grotta Gigante<\/em>)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Spannend, fast 10 Jahre nach unserem ersten <em>Triest<\/em>-Besuch im August 2014 raff\u2018 ich mich endlich dazu, den Beitrag zu verfassen. Wieso genau jetzt, fragt sich da wohl einer? Der Grund ist ein einfacher: in den Diskussionen zum aktuellen Sommerurlaub hat sich herausgestellt, dass im Bekanntenkreis einige Personen zum ersten Mal diese Stadt besucht haben. Und ich \u00e4rgere mich, dass ich ihnen (noch immer) keinen Link samt Bildern zu unseren Erfahrungen mitteilen kann. Nun existiert im Netz ausreichend Informationsmaterial zu dieser sch\u00f6nen Region, es besteht also prinzipiell erstmals wenig Bedarf auch noch an meinem Senf dazu.<br \/>\nAls Diskussionsgrundlage aber, vor &amp; nach dem Urlaub der Kolleginnen sowie dem Teilen pers\u00f6nlicher Erfahrungen im Bekanntenkreis, gibt diese Art des Austausches unseren Erlebnissen dann doch ein wenig mehr Gewicht. Wenigstens war dies nun der endg\u00fcltige Triggerpunkt und ausreichend Motivation f\u00fcr mich, um unsere Reise anhand meiner aufgenommenen Bilder nochmals Revue passieren zu lassen. Auf geht\u2019s, kommt mit in die \u00f6stliche Grenzregion Italiens&#8230;<\/p>\n<p>Teil I:<\/p>\n<p>Wer im August die K\u00fcstenstra\u00dfe <em>SR14<\/em> von Nordosten aus <em>Montefalcone\/Duino<\/em> kommend bei Sch\u00f6nwetter nach <em>Triest<\/em> einf\u00e4hrt und nicht augenblicklich in Sommer-Sonne-Urlaubsstimmung verf\u00e4llt, dem ist wahrlich nicht zu helfen! Von der Steilk\u00fcste aus ergibt sich bereits ein herrlicher Blick auf die Adria, der sofort Lust aufs Planschen im Meer macht.<\/p>\n<p>Durch das Felsentor hindurch und schwupps sind wir am Triestiner Badestrand entlang der Promenade <em>di Barcola<\/em> angelangt, welcher ein St\u00fcck hinter dem Parks des <em>Castello di Miramare<\/em> beginnt. Gl\u00fccklich, wer in Sommerzeiten entlang der Stra\u00dfe einer der hei\u00dfbegehrten Parkm\u00f6glichkeiten ergattert, denn alles ist randvoll und der Badestreifen meistens gut besucht. Das Leben leichter machen sich all jene, die den \u00f6ffentlichen Bus z.B. ab Bahnhof <em>Trieste Centrale<\/em> zum Badeplatz nehmen.<\/p>\n<p>Wir passieren den weithin sichtbaren <em>Faro della Vittoria<\/em> und sind dann auch bereits beim Bahnhof mitten im Zentrum angekommen. Wer mit dem Auto anreist, f\u00fcr den gibt es ohnehin nur einen einzigen Ausgangspunkt \u2013 und der beginnt bei den Parkfl\u00e4chen &amp; -h\u00e4usern direkt beim Hauptbahnhof. Vom Auto-Abstellplatz kann der Besucher gleich einmal in den alten Hafen ein St\u00fcck zur\u00fcck in die Vergangenheit Triests blicken. Verfallene Lagerh\u00e4user bieten Lost Place-Sympathisanten die ersten Fotomotive und beim <em>Molo IV<\/em> begegnen wir auch gleich einem meiner Triester Highlights, dem <em>Ursus,<\/em> einem \u00fcber hundert Jahre alten technischen Wunderwerk in Form eines schwimmenden Lastenkrans von 1913. Seine Bauweise in Niettechnik hat ihm auch den Spitznamen <em>nostra piccola torre Eiffel<\/em> eingebracht (siehe dazu auch Bericht aug <a href=\"https:\/\/ktnv1.orf.at\/magazin\/studio\/fernsehen\/stories\/434565\/index.html\">ORF K\u00e4rnten<\/a>|<a href=\"https:\/\/www.servus.com\/a\/au\/14-interessante-fakten-ueber-triest\">Servus.com<\/a>|<a href=\"https:\/\/it-m-wikipedia-org.translate.goog\/wiki\/Ursus_(pontone-gru)?_x_tr_sl=it&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=wapp\">Wikipedia IT<\/a>).<\/p>\n<p>Eines jedenfalls kann ich retrospektiv zu unserem Erstbesuch in der \u201cStadt der Winde\u201d klar festhalten: selten zuvor habe ich das italienische Lebensgef\u00fchl intensiver in einer Stadt gesp\u00fcrt als damals. Das war innigste Zuneigung auf den ersten Blick!<\/p>\n<p>Diese einmalige Mischung aus Hafenstadt \u2013 gepr\u00e4gt durch Handel und Kontakt mit den unterschiedlichen Kulturen und regionalen Einfl\u00fcssen aus dem ehem. <em>Jugslawien<\/em>, <em>Italien<\/em> &amp; <em>\u00d6sterreich<\/em> \u2013\u00a0 das im Sommer dieser Stadt anhaftende, s\u00fcdl\u00e4ndischen Flair, die glanzvollen Bauwerke und Palazzi mit Bezug zur Monarchie sowie als Kontrast zu den in einigen Vierteln vorherrschenden maroden Gassen, diese Melange ergibt f\u00fcr mich dann einen Sommer(nachts)traum zwischen Prunk und Morbidit\u00e4t an der geografischen Schnittstelle zwischen Nord &amp; S\u00fcd.<\/p>\n<p><em>Triests<\/em> Kern l\u00e4sst sich leicht zu Fu\u00df erkunden. Mein Rezept dazu ist, sich einfach zwischen neuem (<em>Trieste Centrale<\/em>) und altem Bahnhof und dem auf dem kapitolinischen Stadth\u00fcgel liegende <em>Castello di San Giusto<\/em> treiben lassen \u2013 da ist dann (fast) alles Sehenswertes automatisch mit dabei. Und f\u00fcr <em>Triest<\/em> braucht es auch keine expliziten, fotografischen Empfehlungen, ann\u00e4hernd jede Ecke im oben skizzierten Dreieck bietet reizvolle Motive zuhauf \u2013 egal ob im Genre Kunst-, Architektur- oder Streetphotography. Ein paar Fixpunkte kann ich trotzdem schnell aus meinem Ged\u00e4chtnis auflisten, eine \u201eunvollst\u00e4ndige Pflicht\u201c sozusagen:<\/p>\n<ul>\n<li>ausgehend vom <em>Ursus<\/em> und den Lagerhallen alten Hafen (das Viertel ist in den letzten Jahren in den st\u00e4dtebaulichen Fokus ger\u00fcckt und soll nun zuk\u00fcnftig zu einem der angesagtesten Locations in Triest werden \u2013 ich bin gespannt)<\/li>\n<li>Zum Post- &amp; Telegrafenamt bzw. -museum am <em>Piazzo Vittorio Veneto<\/em> mit dem <em>Fontana dei Tritoni<\/em>, ein hervorragendes Panoramamotiv. Vorher ein Eis bei der nahegelegenen <em>Gelateria Zampolli<\/em> holen!<\/li>\n<li>Weiter in Richtung <em>Canal Grande<\/em>\/Statue <em>James Joyce<\/em> an der <em>Ponte Rosso<\/em>. Den Kanal einmal umrunden, die tempelartige Kirche <em>Sant Antimo Nuova<\/em> jene der serbisch-orthodoxen Kirche (<em>Santissima Trinit\u00e0 e di San Spiridione<\/em>) besichtigen<\/li>\n<li>\u00dcber den B\u00f6rseplatz (alte &amp; neue B\u00f6rse) in Richtung <em>Piazza Unit\u00e0 d\u2018Italia<\/em> flaniert, wo wir einen Aperitif samt Canap\u00e9s im <em>Caff\u00e8 degli Specchi<\/em> bestellen \u2013 nicht gerade preiswert, aber das Treiben am Platz Nr.1 aus der ersten Reihe zu besichtigen, ist \u00fcberall aufpreispflichtig &#x1f609;. Mal ehrlich: wo sonst gibt es einen so sch\u00f6nen Platz als diesen hier? Welche Opulenz der Fassaden! Welch ein Panorama! Beste Lage samt der Offenheit hin zum Meer! Unbedingt zur Piazza zur D\u00e4mmerung zur\u00fcckkehren bzw. die Stimmung zur Nachtstunde bei illuminiertem Rathaus und dem <em>Brunnen der 4 Kontinente<\/em> inhalieren, unvergleichlich! Ich hatte dann auch noch unglaubliches fotografisches Gl\u00fcck, als sich just bei einer meiner beiden Nachtpanoramen der Vollmond f\u00fcr ein paar Sekunden hinter dem ansonsten wolkenbedeckten Himmel zeigte (<a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/?page_id=781#triest-i\/130\">letztes Foto<\/a> in der Triest-Gallerie).<br \/>\nDie beiden Skulpturen am Hafenpier besuchen und unbedingt ans Ende der <em>Molo Audace<\/em> spazieren, Treffpunkt der Jugendlichen am Abend<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2491\" src=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev.jpg 1920w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-300x58.jpg 300w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-1024x196.jpg 1024w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-768x147.jpg 768w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-1536x294.jpg 1536w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-1612x309.jpg 1612w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-1116x214.jpg 1116w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-806x154.jpg 806w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-558x107.jpg 558w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-655x126.jpg 655w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a>(<a href=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/panos\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7103-HDR-Pano-1.RAF_LRdev-4k.jpg\">4k-Panorama Piazza Unit\u00e0<\/a>)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2492\" src=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2.jpg 1920w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-300x67.jpg 300w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-768x171.jpg 768w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-1536x342.jpg 1536w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-1612x359.jpg 1612w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-1116x249.jpg 1116w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-806x180.jpg 806w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-558x124.jpg 558w, https:\/\/foto.refro.at\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-655x146.jpg 655w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a>(<a href=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/panos\/rf_20140813_X-Pro1_DSCF7031-HDR-Pano.RAF_LRdev-2-4k.jpg\">4k-Nacht-Panorama Piazza Unit\u00e0<\/a>)<\/p>\n<ul>\n<li>Anschlie\u00dfend erkunden wir das \u201cHinterland\u201d der <em>Piazza Unit\u00e0<\/em> (Schleife <em>Teatro Romano<\/em>, <em>Corso Italia<\/em> und wieder zur\u00fcck zum <em>Piazza della Borsa<\/em>) oder<\/li>\n<li>die Alternativroute nehmen \u00fcber das <em>Teatro Romano<\/em> und gleich rauf auf den Stadth\u00fcgel, vorbei am <em>Arco di Riccardo<\/em>, Besuch der Kathedrale (der Glockenturm kann bestiegen werden) und des <em>Castello San Giusto<\/em>. Von vielen Punkten des H\u00fcgels er\u00f6ffnen sich gro\u00dfartige Aussichtspunkte auf die Stadt. \u201eJust for fun\u201c gibt es auch einen \u00f6ffentlichen Minibus, der durch die engen Gassen rauf auf den kapitolinischen H\u00fcgel f\u00e4hrt \u2013 auch das ein lustiges, schaukelnd und ziemlich rumpelndes Erlebnis<\/li>\n<li>Vom <em>Castello<\/em> runter \u00fcber die zahlreichen Stufen durch den \u201cPark der Erinnerung\u201d zum <em>Piazza Carlo Godoni<\/em> \u2013 ein wenig Abk\u00fchlung verschafft uns der moderne Wasserbrunnen, weiter auf 1\/8 Wein (oder zwei) in die <em>Gran Malabar<\/em>, unbedingt einen Blick in den nebenliegenden Gemischtwarenladen werfen (was f\u00fcr eine Zeitreise in die Vergangenheit, auch diese altmodische Auslage mit Naturschw\u00e4mmen und einer Taucherglocke \ud83d\ude09 und \u00fcber das Einkaufsviertel wieder zur\u00fcck zum Kanal\/B\u00f6rse\/auf die <em>Piazza Unit\u00e0<\/em><\/li>\n<li>Von der <em>Piazza Unit\u00e0<\/em> schlagen wir uns in Richtung Yachthafen nach S\u00fcden durch, z.B. \u00fcber die engen Gassen des ehemaligen Rotlichtviertels <em>Via di Cavana<\/em> zur <em>Piazza Giuseepina<\/em> bis hinunter zum Hafen, an jeder Ecke ist ein neues Motiv zu entdecken. Dieser Teil <em>Triests<\/em> ist auch reich an coolen Bars und Abendlokalen, so dass wir bereits ein wenig vorsondieren k\u00f6nnen. Eine Reservierung ist jedenfalls empfehlenswert, wir wollen doch nicht abends bei der Location unserer Wahl abgewiesen werden, oder?<br \/>\nDie vielen Masten im Hafen ergeben mit den unterschiedlichen Stimmungen des Meeres immer wieder ein reizvolles Bild, dann den alter Leuchtturm <em>Lanterna<\/em> umrunden und einen Blick auf das Bad <em>Bagno Marino &#8222;La Lanterna&#8220; Pedocin<\/em> erhaschen. Noch immer herrscht dort eine strikte Geschlechtertrennung zwischen M\u00e4nnern &amp; Frauen\/Kindern, ein echtes Unikat in unserer heutigen Zeit, nicht wahr? An dieser Stadtecke befindet sich auch das <em>Museo Ferroviario di Trieste Campo Marzio<\/em>, vieles hier hat auch bereits vor Jahren einen desolaten Eindruck erweckt, daher geht\u2019s zur\u00fcck entlang der Hafenstrasse, einem Abstecher wert ist die alte Fisch-, nun Kunst- &amp; Veranstaltungshalle <em>Salone degli Incanti<\/em><\/li>\n<li>Nach Lust und Laune empfiehlt sich in <em>Triest<\/em> nat\u00fcrlich auch die Kaffeehaus-Tour! Hier ist die Tradition der Wiener Kaffeehauskultur der \u00f6sterreich-ungarischen Monarchie noch sehr ausgepr\u00e4gt \u2013 Namen wie <em>Illy &amp;<\/em> <em>Hausbrandt<\/em> sind wohl allen Kaffeegenie\u00dfern ein Begriff, oder? \u201eIl capoluogo del caff\u00e8\u201c, die Kaffeehauptstadt nennt sich <em>Triest<\/em> wohl zurecht. Allein aufgrund der vielf\u00e4ltigen Architektur lohnt sich ein Blick in die Caf\u00e9s. Zudem ist die Triestiner Kaffeetradition auch bei der Namensgebung der einzelnen Getr\u00e4nke etwas speziell und weicht vom sonst \u00fcblichen Bezeichnungschema deutlich ab. Einen sehr vollst\u00e4ndigen Bericht zum Thema \u201eTriest &amp; Kaffee\u201c dazu gibt es auf <a href=\"https:\/\/phototravellers.de\/triest-kaffeehaeuser\/\">phototravellers.de<\/a> bzw. im <a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/at\/news\/triest-die-kaffeehauptstadt\">falstaff<\/a>. Und weil vielen Personen als erste Assoziation zu <em>Triest<\/em> eben der Kaffee in den Sinn kommt, liegt es auch nahe, als Beitragsbild die roten Kaffeebeh\u00e4lter eines Kaffeehauses auszuw\u00e4hlen<\/li>\n<li>Aus fotografischer Sicht entfaltete <em>Triest<\/em> besonders auch abends und in der Nacht ein einzigartiges Ambiente. Vielerorts sind Stra\u00dfen und H\u00e4userfassaden in ein sattes Gelb getaucht. Durchaus sinnvoll also, auf der abendlichen Tour ein Stativ mitzuf\u00fchren! Oder ein lichtstarkes Objektiv (f1.4\/f1.8) vorn dran schrauben&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die ersten 2 bis 3 Tage ist das erstmals Programm genug! Schlie\u00dflich sind wir im Urlaub und schreiben nicht an einem neuen <em>Triest<\/em>-Reisef\u00fchrer \u2013\u00a0 derer gibt es n\u00e4mlich bereits zur Gen\u00fcge, z.B. <em>Veit Heinichens <\/em>\u201e<em>Triest, Stadt der Winde<\/em>\u201c oder \u201e<em>Triest f\u00fcr Fortgeschrittene<\/em>\u201c, um nur 2 abseits der klassischen Reisef\u00fchrer anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Yet (and hopefully soon) to come: Teil II \u2013 unser erneuter Besuch in <em>Triest<\/em>!<\/p>\n<p><em>Post scriptum:<br \/>\n<\/em>Weil es thematisch gut dazu passt, ein paar Highlights (der Region) befinden sich nat\u00fcrlich abseits des eigentlichen Zentrums:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ferdinand Maximilians von \u00d6sterreich<\/em> pittoreskes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Miramare\"><em>Miramare<\/em><\/a> samt Parkanlage ist sowieso ein Pflichtbesuch, nicht vers\u00e4umen! Dieser l\u00e4sst sich auch gut mit dem Badebesuch an der Promenade <em>di Barcola<\/em> als nachfolgende Abk\u00fchlung verbinden. Das kleine dort befindliche Pinienw\u00e4ldchen stellt auch jene zufrieden, die sich nicht gerne direkt am Beton und in der prallen Sonne \u201cgrillen\u201d lassen. Auch Infrastruktur (Utensilien f\u00fcr den Badespa\u00df) sowie Speis &amp; Trank f\u00fcr Leib &amp; Seele ist auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite vorhanden<\/li>\n<li>der imposante Leuchtturm <em>Fario della Vittoria<\/em> kann erklommen werden! \u00d6ffnungszeiten ergooglen und dann gegen Abend, wegen des sch\u00f6neren, flacheren Lichtes, kostenfrei rauf. Grandiose Aussicht \u00fcber den <em>Golf von Triest<\/em> garantiert!<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Post post scriptum:<br \/>\n<\/em>Es sei mir noch eine kleine Anmerkung aus fotografischer Sicht erlaubt. Beim Betrachten der damals aufgenommen Bilder l\u00e4sst sich auch gut die eigene Weiterentwicklung reflektieren. In diesem Fall bin ich mit meinen Bildern nach wie vor zufrieden &#x1f609; \u2013 mit \u00fcber 3500 Fotos legt unsere damalige <a href=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/wp\/?p=1984\"><em>Friaul<\/em>-Rundreise<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.refro.at\/refroto\/wp\/?gallery=impressions-of-friuli\">Bilder-Gallerie<\/a>) Zeugnis ab von den vielen, gro\u00dfartigen Fotomotiven. Gut ein F\u00fcnftel davon stufe ich in meiner Klassifikation mit 3 (oder mehr) von 5 Sternen in der Bewertung ein. Also gut und sehr gut, denn die H\u00f6chstnote habe ich bislang erst f\u00fcr eine Handvoll vergeben \u2013 allesamt aus der <em>USA S\u00fcdwesten<\/em>-Reise. Ich stelle jedoch bei der Bildbearbeitung fest, dass sich mein Wissen und nat\u00fcrlich auch die technischen M\u00f6glichkeiten (in <em>Lightroom<\/em>) weiterentwickelt haben. Das f\u00fchrt nun dazu, dass ich nicht rasch auf Knopfdruck die Bilder f\u00fcr den Blogbeitrag aus meiner DAM-Software (<a href=\"https:\/\/www.idimager.com\/\"><em>Photo Supreme<\/em><\/a>) exportieren kann, weil mir beim Betrachten mein <em>Post-Processing-Ego<\/em> launig ins Ohr zufl\u00fcstert: das kannst du doch inzwischen viel besser, also mach dich ran ans Verbessern, an die erneute Bearbeitung&#8230;<\/p>\n<p>Und ist das Ergebnis nun wirklich <em>besser<\/em>? Klar! Aber f\u00e4llt das im Blog jetzt irgendwem auf? Wohl kaum! Und ich habe wieder Lebenszeit vergeudet f\u00fcr nichts, oder? Naja, nicht ganz, denn sp\u00e4testens f\u00fcrs Fotobuch h\u00e4tte ich, wie ich mich kenne, den Aufwand ohnehin betrieben. \u201c<em>Du Optimist!<\/em>\u201d, w\u00fcrde meine Frau mir dann zur Antwort geben, \u201c<em>Wann glaubst du denn, dieses Buch erstellen zu k\u00f6nnen, wenn du\u2019s bis jetzt nicht geschafft hast?<\/em>\u201d. Diesen Satz, den kenne ich bereits! Und meine Replik darauf ist immer gleich: es wird sich schon ausgehen, <em>irgendwann<\/em> \u2013 sp\u00e4testens in der Pension! Die Hoffnung stirbt eben zuletzt &#x1f609;.<\/p>\n<p>Diesmal l\u00e4sst sich die Auswahl der Bilder eben nicht auf eine Handvoll reduzieren, die dierekt im Beitag Platz gefunden h\u00e4tte, sodass <em>Triest<\/em> eine eigene <a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/?page_id=781#\">Galerie<\/a> verdient hat. Ehre wem Ehre geb\u00fchrt! Viel Vergn\u00fcgen <a href=\"https:\/\/foto.refro.at\/?page_id=781#triest-i\">beim Betrachten<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Triest-Bilder-Gallerie\u00a0bzw. 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